Eine nicht unwesentliche Energiemenge in einem Haushalt lässt sich natürlich auch mit so genannten Energiesparlampen einsparen. Ohne an Helligkeit einzubüßen, spart man mit dem Einsatz von Energiesparlampen, im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen, ca. 80% des Stroms ein. Ein weiterer Vorteil: Die Lebensdauer einer Energiesparlampe übertrifft die einer normalen Glühbirne um ein Weites. Wie die Stiftung Warentest 2006 bei der Untersuchung von Energiesparlampen herausfinden konnte, brannten die besten Modelle im Test über 12.000 Stunden, während es normale Glühbirnen lediglich auf 1.000 Stunden Lebensdauer brachten. Kurz um, auch wenn Energiesparlampen in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Glühbirnen, so lohnt sich die Umrüstung, dank niedrigem Stromverbrauch und extrem langer Lebensdauer, auf jeden Fall!
Vermeiden Sie Standby Funktionen
Schauen Sie sich doch einfach einmal in ihrem Haushalt um. Wie viele Geräte befinden sich bei ihnen im so genannten Standby-Modus, können also einfach mit der Fernbedienung eingeschaltet werden? Fernseher? CD und DVD Player? Stereoanlage…..? Wenn Sie einmal durch ihren Haushalt gehen fällt ihnen bestimmt das ein oder andere Gerät auf, das in diesem Bereitschaftsmodus läuft. Und genau diese Geräte verbrauchen unnötigen Strom. Durch einfaches Betätigen des Ausschaltknopfs lässt sich bereits hier schon einiges an Energie einsparen. Besonders ärgerlich ist es jedoch, dass heute durchaus viele Geräte verkauft werden, die über einen regulären Ausschaltknopf erst gar nicht mehr verfügen, die sich eben nur noch per Fernbedienung auf Standby schalten lassen. Aber dieses Problem lässt sich auf einfachem Weg umgehen. Schließen Sie solche Geräte einfach an eine Steckerleiste an, die sich über einen Kippschalter komplett ausschalten lässt.
Optimieren Sie ihren Energieumsatz
Steigende Öl- und Gaspreise treiben die Energiekosten in die Höhe. Insbesondere die Heizkosten im Winter sorgen für hohe Wohnnebenkosten. Um die Belastung abzufedern, sollten Sie Ihren Energieeinsatz optimieren. Schon mit einfachen Handgriffen lässt sich viel erreichen.
So sollten Sie darauf achten, dass Ihre Wohnräume nicht überhitzt sind. Denn pro Grad Raumtemperatur müssen Sie mit rund sechs Prozent höheren Energiekosten rechnen. Senken Sie die Durchschnittstemperatur beispielsweise um zwei Grad ab, sind bis zu zwölf Prozent Heizkostenersparnis drin!
Wichtig: Das Temperaturempfinden hängt stark von der Luftfeuchtigkeit ab. Trockene Luft wird kälter empfunden als feuchte. Bei 30 Prozent Luftfeuchte werden im allgemeinen 23 Grad als angenehm warm empfunden. Haben Sie dagegen 60 Prozent Luftfeuchte im Raum, fühlen Sie sich bereits bei 21 Grad wohl.
Weitere Heiztipps
Verteilen Sie nach Möglichkeit viele feuchte Grünpflanzen im Raum, dass erhöht die Wohlfühltemperatur.
Entlüften Sie regelmäßig Ihre Heizkörper, damit sie die optimale Heizleistung erbringen.
Sorgen Sie für kurze intensive Stoßlüftungen, denn weit geöffnete Fenster sind wirkungsvoller als ständig angekippte.
Achten Sie darauf, die Heizkörper nicht zuzudecken oder mit Möbeln zu verstellen, dass behindert die Luftzirkulation.
Mindern Sie Wärmeverluste, indem Sie Roll- und Fensterläden bzw. schwere Gardinen am Abend schließen.
Wartung der Heizungsanlage
Kluges Heizen hilft allerdings wenig, wenn die Heizungsanlage nicht regelmäßig gewartet wird. Lassen Sie Brenner und Kessel vor Beginn der Heizperiode stets reinigen, dann verbrauchen sie viel weniger Energie. Entlüften Sie die Heizkörper, damit die Wärme optimal zirkulieren kann. Bedenken Sie, dass sich durch eine verbesserte Dämmung von Dach und Außenwänden der Energieverbrauch nicht selten fast halbieren lässt. Bei den aktuellen Öl- und Gaspreisen amortisieren sich Investitionen in ein neues Dach oder eine Wärmeschutzfassade bereits nach wenigen Jahren.